Dienstag, den 29. Mai 2018

Azubis und Kleidung – die 3 häufigsten Fragen

Neues Ausbildungsjahr. Dabei Thema: die Berufskleidung für den Nachwuchs. Alexander J. Neuzerling vom textilen Mietdienstleister DBL – Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH weiß, welche Fragen oft gestellt werden – und liefert Antworten und Tipps.


Wie müssen meine Azubis gekleidet werden?

So wie ihr gesamtes Team auch. Durch berufsspezifische, arbeitsplatzgerechte und funktionelle Berufskleidung, die bei der Arbeit unterstützt und den einzelnen Azubi auch optisch in das Unternehmen integriert. Achten Sie bitte auch darauf, dass den Azubis in der kalten Jahreszeit und bei Outdoorarbeiten ggf. zusätzlich wärmende Kleidung oder Funktionstextilien zur Verfügung gestellt werden. So können Krankheitstage gemindert, Ausfallzeiten minimiert werden.

An bestimmten Arbeitsplätzen bedarf es eventuell normgerechter Schutzkleidung. Ausschlaggebend ist hier eine Risikoanalyse, die der Arbeitgeber durchführen (lassen) muss. Beispiele sind Arbeitsplätze, an denen Schweißarbeiten stattfinden oder mit Chemikalien umgegangen wird. Aber auch Tätigkeiten im fließenden Verkehr erfordern meist spezielle Schutzkleidung.

Unternehmer müssen sich hier darüber klar sein, dass sie die Verantwortung tragen und sich bei Missachtung strafbar machen können. Der Unternehmer trägt die Verantwortung für das Tragen der Schutzkleidung – auch bei den Auszubildenden.

Da es gerade bei Azubis oft üblich ist, dass sie im Unternehmen zwischen den Abteilungen wechseln, um alle Bereiche kennenzulernen, muss auch die dann ggf. am Arbeitsplatz zum Einsatz kommende Schutzkleidung bereitstehen. Durch den textilen Mietservice ist dies schnell, unkompliziert und kostengünstig möglich.

Worauf legen Azubis bei der Berufskleidung Wert?

Auf die Optik – ganz klar. Die Fragen, die sich die Azubis stellen, sind die gleichen wie vor dem heimischen Kleiderschrank: „Wie sehe ich aus? Ist es ok? Oder mach ich mich lächerlich?“ Schließlich ist Kleidung Ausdruck von Individualität – in diesem Alter umso mehr. Nicht leicht also, ein vom Unternehmen vorgeschriebenes Outfit zu tragen.

Hier ist es zunächst wichtig, dem Azubi zu vermitteln, welchen Stellenwert ein gutes und einheitliches Erscheinungsbild hat – und dass alle Mitarbeiter eines Unternehmens/Betriebes dazu beitragen. In der Regel stärkt so eine einheitliche Kleidung aber auch das Selbstbewusstsein. Die Azubis fühlen sich schneller als Teil eines Teams. Gehören eben von Anfang an dazu.

Andererseits sollten die Entscheider bedenken, dass nur in Kleidung, in der sich die Azubis – die Mitarbeiter generell – wohl fühlen, der Job auch Freude macht. Das Team sich selbstsichererer präsentieren kann. Das gilt für Berufe im Handwerk ebenso wie für Jobs in Gastgewerbe, Industrie und Dienstleistung. Wichtige Kriterien für gute Kleidung: Moderne Schnitte, hoher Tragekomfort in Bezug auf Gewebe, smarte Ausstattung mit branchentypischen Anforderungen wie z. B. Anordnung, Größe und Anzahl der Taschen. Und – auch entscheidend – eine große Auswahl an Kollektionsteilen.

Hier helfen immer auch Tragetest und persönliche Anproben, wie wir sie als textiler Mietdienstleister in unserem Service anbieten. So finden wir heraus, welche Teile bei den Mitarbeitern ankommen. Die meisten Kollektionen lassen heute Vielfalt zu, bewahren dennoch das CI. Wenn jemand also lieber sportliche Softshelljacke im Job trägt, der andere eine klassische Bundjacke, lässt sich dies dennoch zu einem gesamten Konzept kombinieren.

Zum Timing: Hier ist der Abschluss des Ausbildungsvertrags der richtige Termin, um die Einkleidung neuer Azubis zu organisieren. So kann man beispielsweise die Unterzeichnung des Ausbildungsvertrages mit einer Anprobe verbinden, um die passende Konfektionsgröße für die/den neue/n Mitarbeiter/in zu ermitteln.

Was müssen Azubis akzeptieren?

Wenn im Betrieb bei Einsätzen mit Risiken Schutz- oder Hygienekleidung getragen werden muss, gibt es keine Diskussion. Hier ist der Unternehmer in der Pflicht, den Mitarbeitern diese Kleidung bei Bedarf zur Verfügung zu stellen. Und die muss dann zum eigenen Schutz getragen werden. Hier müssen Azubis akzeptieren, dass Sicherheit vor Optik und Komfort geht. Punkt.

Aber auch, wenn Kleidung als Corporate Fashion festgelegt ist und der Azubi mehrfach gegen die Anweisung, diese Kleidung zu tragen, verstößt, kann eine Abmahnung erfolgen. Aber in der Regel lässt sich dies durch Beratung und klärende Gespräche vermeiden. Und ist auch eher ungewöhnlich. Denn es gibt heute so moderne, coole Kollektionen – die werden gerne getragen und nicht selten nach Feierabend noch angelassen.

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